Islamwissenschaftlerin | Theologin

Hadil Lababidi, M.A., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Sie ist Mitbegründerin des Arbeitskreises „Medizinethik und Islam“.

Nach ihrem Masterabschluss in Modern Middle East Studies an der Leiden University (Niederlande) hat Lababidi ihre Perspektive erweitert und 2016 eine Dissertation in der islamischen Theologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) begonnen. In ihrer Promotionsarbeit Nafs und Rūḥ: Vom Lebenshauch zur Selbstheit – Grundfragen islamischer Bioethik am Lebensende“ (Arbeitstitel) mit Fokus auf Demenz entwickelt sie anthropologische Antworten auf die theologische Herausforderung von Demenz für die islamische Theologie. Voraussichtlich im August 2022 wird sie die Verschriftlichung der Dissertation beenden.

Neben ihrer Forschung liegt Lababidi der Austausch mit Pflegefachkräften am Herzen, den sie mit ihrer Beteiligung durch Vorträge und Publikationen pflegt.

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den folgenden Bereichen:
Demenz im Islam
Medizinethik im Islam
Gender in der Medizinethik

Aktuell hat Hadil Lababidi ein Promotionsabschluss-Stipendium für den Zeitraum 2021-2022 erhalten.

Foto: Georg Pöhlein
In diesem Video stellt Hadil Lababidi ihre Doktorarbeit kurz vor.
Hadil Lababidi ist am 11.05.2022 für vier Jahre als Mitglied der Kommission für den interreligiösen Dialog im Erzbistum Bamberg ernannt worden.

Twitter: https://twitter.com/HadilLababidi

Instagram: hadil_lababidi